Test: Canon EOS-1D X Mark III in der Praxis: Vollformat Flaggschiff mit interner 5.5K RAW LOG Aufnahme

31.03.2020 von Rob



Mit der Flaggschiff Canon EOS 1-D X Mark III zeigt Canon, was derzeit bei Video-DSLRs möglich ist: Interne 12 Bit 5.5K RAW Log Aufnahme mit max. 60p (!), 5-Achsen Stabilisierung, internes 4K 10 Bit H.265 Log Recording mit max. 50p, Dual Pixel AF, zwei CFexpress Cardslots, uvm. Wir haben uns die Canon EOS -1D X Mark III in der Praxis angeschaut - teils mit überraschenden Ergebnissen …

Vorab wie stets unser kurzer Praxis-Clip mit Caro und der Canon EOS 1-D X Mark III, bei dem wir uns neben den Hauttönen im 12 Bit RAW sowie im 10 Bit H.265 Betrieb auch den Dual Pixel Autofokus, die 5-Achsenstabilisierung und anderes angeschaut haben:

Canon EOS-1D-X-MARK-III
Canon EOS-1D-X-MARK-III

Bei unserem kurzen Praxis-Shoot mit der EOS 1-D X Marl III kamen das Canon EF 24-70mm f/2.8 II USM und das von uns sehr geschätzte Canon 35mm f/2 IS USM zum Einsatz. Für den Schnitt haben wir für das Canon-RAW Material FCPX 10.4 genutzt (mehr hierzu im RAW vs H.265 Kapitel) - die Farbkorrektur erfolgte wie gewohnt in DaVinci Resolve 16.

Hauttöne / LOG / LUT

Wie von Canon gewohnt bewegt sich das Potential bei der Hauttonwiedergabe der Canon EOS-1D X Mark III auf hohem Niveau. Tatsächlich fanden wir es etwas einfacher bei den RAW Aufnahmen der 1D X zu guten Hauttönen zu kommen als beim 10 Bit Log H.265 Material.

Bereits mit der offiziellen Canon LUT erhält man einen guten Ausgangspukt für die weitere Farbkorrektur. Bei den Decoding Parametern empfehlen wir in DaVinci Resolve „Canon Default“ zu aktivieren. Derzeit erkennt Resolve das komprimierte 12-Bit RAW als „Canon C200 RAW“.

Nutzt man die offizielle BT709_CanonLog_WideDR LUT erhält man eine angenehm zurückhaltende Farbabstimmung (die uns in der Regel lieber ist als die knalligen 709-Profile). Für unsere schnelle Farbkorrektur hier haben wir vor allem die Sättigung noch etwas erhöht sowie die Farben etwas wärmer angepasst.

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Im Vergleich zur Canon EOS C500 MKII ist etwas mehr Aufwand in der Postproduktion für bestmögliche Hauttöne mit der EOS 1-D X Mark III notwendig (wobei die C500 Mark II derzeit auch unsere Referenz in Sachen unkomplizierter Hauttonwiedergabe bei LOG-Formaten darstellt).

Aufpassen sollte man beim Dreh vor Ort beim manuellen Weissabgleich der Canon EOS 1-D X Mark III, der etwas umständlich via Foto zunächst aufgenommen und als Bild quasi reimportiert werden muss. Für Videoanwender würden wir uns hier eine schnellere, video-adäquate Lösung wünschen - vor allem (wie bei unserem Testdreh) bei schnell wechselnden Lichtverhältnissen kommt dieser Weißabgleichs-Workflow etwas hakelig daher.

Dual Pixel Autofokus

Der Dual Pixel Autofokus stellt neben der internen RAW-Aufnahme klar eine der Stärken der Canon EOS 1-D X Mark III dar. Canon hat mit den aktuellen Dual Pixel AF Implementierungen sowohl bei der Canon EOS C500 MKII als auch hier bei der EOS-1D X Mark III die Performance nochmal deutlich erhöht.

sicherer Dual Pixel Autofokus inkl. Augenerkennung
sicherer Dual Pixel Autofokus inkl. Augenerkennung

Hierbei hat sich sowohl die Reichweite bei der Gesichtserkennung als auch die Reaktivität nochmal spürbar verbessert. Zusammen mit Sony besitzt Canon damit klar die derzeit beste Autofokusimplementierung. Neu hinzugekommen ist bei Canon die Augenerkennung, die sich via rechts oder links Klick am Joystick ergonomisch sinnvoll von einem Auge zum anderen schalten lässt.

Sowohl bei schnellen Bewegungen von Caro auf die Kamera zu als auch beim Ausschöpfen der seitlichen Bildränder zeigt sich das AF-System der EOS-1D X Mark III bemerkenswert zuverlässig. Und dies sowohl im Verbund des hier genutzten EF 24-70mm f/2.8 II USM Zooms als auch mit der 35mm f/2 IS USM Festbrennweite.

Im Auge (oder besser im Ohr) sollte man beim AF-Betrieb mit EF-Optiken die Fokussiergeräusche behalten. Die modernen AF-Objektive von spiegellosen Systemen arbeiten hier deutlich leiser. Wir empfehlen für Audioaufnahmen mit der EOS-1D X Mark III im Verbund mit dem Dual Pixel AF das Tonsignal entweder getrennt oder das jeweilige Mikrofon zumindest mit deutlichem Abstand vom Kamerabody einzusetzen.

§:Canon EOS-1D X Mark III auch mit sehr gutem manuellem Fokussiersystem

Ebenfalls einen Hinweis wert ist die vorbildliche Funktionsweise des Canon Dual Pixel Systems auch bei der manuellen Fokussierung. Die AF-Fokusguides lassen sich sowohl bei manuellen Canon als auch bei manuellen Fremdhersteller-Objektiven einblenden/nutzen und selbst die Augenerkennung bleibt aktiviert und von Auge zu Auge umschaltbar. Zusammen mit der sehr guten Peaking-Implementierung für uns mit Abstand das beste manuelle Fokussiersystem für DSLRs am Markt.

Trotzdem gibt es auch hier noch Raum für Verbesserungen. Was wir bei zukünftigen Firmware-Updates bei den Fokus-Funktionen bei der Canon Eos-1D X Mark III noch gerne sehen würden, wäre die Implementierung einer Fokusvergrösserung während der Aufnahme, eine manuellen Override-Funktion im Video-AF-Betrieb, sowie die Aktivierung des Fokus-Peakings auch bei der Fokus-Vergrösserung.

Rolling Shutter

Die Canon EOS C500 Mark II hat die Meßlatte für Rolling Shutter Verhalten bei Vollformaten-Sensoren zugegeben recht hoch gelegt. Die Canon EOS-1D X Mark III kommt hier (leider) nicht heran. Tatsächlich gilt es beim Dreh mit der Canon EOS-1D X Mark III das Rolling-Shutter Verhalten eher aufmerksam im Auge zu behalten.

Teilweise leider hoher Rolling Shutter
Teilweise leider hoher Rolling Shutter

Wir hatten bereits bei unserem Labortest darauf hingewiesen: Solange man die Canon EOS 1-D X Mark III in 50 oder 60p betreibt, erhält man hervorragende Rolling-Shutter Werte um die 16ms und dies ebenfalls beim maximalen Full-Sensor 5.5K Readout. Allerdings steht bei den Full-Sensor 50/60p Formaten dann keine Autofokus-Funktion zur Verfügung.

Wechselt man auf 24, 25 oder 30p erhält man bei Full-Sensor Readouts den Dual Pixel AF - dafür jedoch eher problematische 32ms beim Rolling Shutter. Will man sowohl den Dual Pixel AF als auch geringe Rolling Shutter Artefakte haben, bleibt zumindest derzeit nichts anderes übrig, als die Canon EOS 1-D X Mark III im 4K-Crop zu betreiben. Hier spielt es dann auch keine Rolle, ob man mit 24, 25, 30 oder 50/60 fps aufnimmt. Der Rolling Shutter bleibt hier bei guten 16ms – dafür geht einem hier jedoch der Vollformat-Vorteil verloren.: Ziemlich vertrackte Sache.

Anders ausgedrückt: Wer die beste Videoqualität der Canon EOS 1-D X Mark III via Vollformat-Auslesungen in 5.5K oder 4K inklusive Dual Pixel AF bei Frameraten von 24, 25 oder 30 fps nutzen möchte, sollte bei mobilen Kamera-Setups vor allem mit Gimbal-Systemen arbeiten (und auf nicht zu schnelle Bewegungen achten). Handkamera und schnelle Bewegungen funktionieren hier weniger gut.

Paradoxer Weise eignet sich damit die hochkompakte und mit ihrem hervorragenden Autofokussystem versehene EOS-1D X Mark III eher für szenische Setups und kontrollierte Bedingungen als für Handkamera und Run/Gun Anwendungen.

Die Aktivierung der kamerainternen Stabilisierungsfunktionen (Movie Digital IS) schafft zwar minimale Abhilfe – aus Videoperspektive hätten wir uns hier allerdings lieber eine echte Sensorstabilisierung gewünscht, wie sie für die kommende EOS R5 geplant zu sein scheint. Im Hinterkopf sollte man beim Thema Movie Digital IS bei der EOS 1-D X Mark III auch behalten, dass diese bei RAW-Aufnahmen nicht zur Verfügung steht.

5-Achsenstabilisierung

Bereits bei der EOS C500 Mark II hat Canon seine 5-Achsenstabilisierung (Electronic IS) eingesetzt, die auch bei der EOS-1D X Mark III als Gesamtsystem vor allem im Verbund mit stabilisierten Objektiven auf hohem Niveau arbeitet. Die Hauptstabilisierungsleistung sprechen wir hierbei nach wie vor der Objektivstabilisierung zu.

Um die maximale Stabilisierungsleistung zu nutzen, sollte man den Movie Digital IS auf „erweitert“ stellen. Hierbei wird der Sensor allerdings ca. 70% gecroppt mit entsprechend verminderter Auflösung. Bei der Standard- Movie Digital IS Einstellung, haben wir so gut wie keinen Auflösungsverlust feststellen können – diese geht jedoch deutlich zurückhaltender zu Werke.

Stabilisierung im Vergleich
Stabilisierung im Vergleich

Wer sich vorsichtig mit der Canon EOS 1-D X Mark III bewegt, dürfte bei kürzeren Shots einen Slider auch mal weglassen können, statische Shots aus der Hand stellen sowieso kein Problem dar. Wer sich hingegen mit der Kamera über längere Distanzen bewegen möchte, dem empfehlen wir zusätzliche Stabilisierungssysteme wie Gimbal und Co – (vor allem jedoch, um, je nach Modus, den Rolling Shutter unter Kontrolle zu halten).

Unter den großen Herstellern sticht Canon in unseren Augen beim Thema Stabilisierung derzeit vor allem bei der Objektivstabilisierung heraus. Nur wenig andere Hersteller spendieren beispielsweise ihrer 35mm Festbrennweite auch ein OIS. Hinzu kommt, dass die optische Bildstabilisierung von Canon-Objektiven mit zu den besten am Markt zählt.

Und als Randnotiz in diesem Zusammenhang: Schön zu sehen, dass dieser Trend bei Canon auch bei den neuen RF-Objektiven seine Fortsetzung findet. So scheint Canon der einzige Hersteller bei den neuen spiegellosen Vollformatsystemen zu sein, der seinem 24-70 f2.8 (und seinem 35mm F1.8) eine optische Bildstabilisierung spendiert.

Ergonomie und Handling

Nach all den spiegellosen Vollformatkameras die wir in jüngster Zeit auf slashCAM getestet haben, ist bei der Canon EOS-1D X Mark III erstmal Umgewöhnung angesagt. Tatsächlich fällt uns vor allem der Verzicht auf den Sucher während der Videoaufnahme nicht leicht. Wir schätzen Sucher nicht nur wegen der höheren ergonomischen Stabilität durch ihren zusätzlichen Kontaktpunkt am Körper sondern auch wegen ihrer besseren Bildbeurteilungs-Qualität - vor allem bei hellem Umgebungslicht.

Daher empfehlen wir bei Videoarbeiten mit der EOS-1D X Mark III klar externe Sucher bzw. Monitor-Systeme.

Canon EOS-1D-X-MARK-II vs Mark III
Canon EOS-1D-X-MARK-II vs Mark III

Das gesamte Gehäuse-und Schalteralayout der Canon EOS-1D X Mark III ist im Vergleich zum Vorgänger fast exakt gleich geblieben – was vor allem für Fotografen auch Sinn machen dürfte, die gewohnte Ergonomie bei schnellerer Performance zu schätzen wissen.

Zu den Funktions-Highlights zählen in diesem Zusammenhang für uns der sehr gute Wetterschutz, die extrem solide Konstruktion, die dualen CFexpress Cardslots, die sich auch mit Handschuhen gut öffnen lassen, die hervorragende Griffausformung und Gewichtsverteilung, die auch mit schweren Objektiven gut funktioniert, die dualen Video-Auslösefunktionen (Zeigefinger und Start/Stop Button) und die optional beleuchteten Tasten.

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Das Gewicht der EOS-1D X Mark III liegt bei 1.250g. Und damit sogar etwas unterhalb der Vorgängers. Und auch wenn die EOS-1D X Mark III die derzeit leistungsstärkste Vollformat-DSLM/DSLR in Sachen (RAW)Video im Markt darstellt - im Klaren sollte man sich bei der Canon 1D X Mark III auch sein, dass sie in erster Linie für Presse/Sportfotografen entwickelt wurde.

Tatsächlich macht für uns die EOS -1 DX Mark III damit die kommende spiegellose EOS R5 besonders spannend.

RAW vs H.265

Die Canon EOS 1-D X Mark III bietet drei unterschiedliche Aufnahmeformate, die sich unter anderem durch ihre Farbtiefe voneinander unterscheiden: RAW verfügt über 12 Bit, H.265 über 10 Bit und H.264 über 8 Bit. Letzteres stellt das Default-Aufnahmeformat dar, wenn weder in RAW noch in LOG aufgenommen wird. Wir haben bei unserem Test mit der EOS-1D X Mark III vor allem in 10 und 12 Bit aufgenommen.

Wer in RAW aufnimmt, erhält 12 Bit Farbtiefe und ausschließlich den vollen Sensorreadout (5472x2886) der EOS 1-D X Mark III. Die Videoqualität ist hervorragend (vor allem mit reduziertem Rolling Shutter in 50p) - allerdings sollte man hier dann auch speichertechnisch entsprechend gut ausgestattet sein. Ein Blick auf die anfallenden Datenraten verdeutlicht die Herausforderung bei der RAW-Aufnahme der EOS-1D X Mark III:

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Wer (wie wir) nur eine 64 GB CFexpress Karte zur Verfügung hat, für den ist bei 5.5K RAW in 50p in 3 Minuten Schluß. 256 GB sehen wir bei der Speicherkartenauswahl als absolutes Minimum an. Derzeit liegen die Straßenpreise für entsprechende 256 GB CFexpress Karten zwischen 250,- und 400,- Euro.

Canon selbst weist darauf hin, dass es sich beim RAW-Material der EOS-1D X Mark III nicht um das gleiche Material wie bei der C200 handelt – bzw. dass sich die Farbgebung auch leicht voneinander unterscheidet – was wir durchaus auch nachvollziehen können.

Hier ein Überblick der Fullframe und Cropped 10 Bit Formate der Canon EOS-1D X Mark III
Hier ein Überblick der Fullframe und Cropped 10 Bit Formate der Canon EOS-1D X Mark III

Auf unserem Redaktions-System liessen sich die Canon RAW-Files sowohl unter DaVinci Resolve 16 als auch unter Final Cut Pro X 10.4.6 verarbeiten – allerdings mit recht unterschiedlichen Stärken und Ergebnissen. Am performantesten und damit am einfachsten für den Schnitt liess sich das Canon RAW Material (ink. LUT) unter Final Cut Pro X 10.4.6 verarbeiten - das zuverlässigste Farbkorrekturtool stellte DaVinci Resolve 16.4 dar.

Das Zusammenspiel zwischen FCPX 10.4.6 und DaVinci Resolve funktionierte hierbei via XML Ex- und Import völlig problemlos. Wer ausschließlich in Resolve arbeiten möchte, dem empfehlen wir für den Schnitt das Canon Default Debayering zu deaktivieren – damit verhalten sich die Canon RAW Clips deutlich performanter in Resolve. Für die Farbkorrektur empfehlen wir dann das Canon Decoding wieder zu aktivieren.

Akku und Datenübertragung

Die Canon EOS-1D X Mark III ist ein echtes Akku-Monster. Wir hatten bei unserem 2-stündigen Dreh im On/Off Betrieb noch mehr als die Hälfte des Akkus zur Verfügung. Mit seinen ca. 30 Wh (2750 mAh bei 11,1V) kommt man bereits mit einer Ladung entsprechend weit.

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Für einen Drehtag im ON/OFF Betrieb würden wir zwei Canon LP-E19 Akkus kalkulieren. Etwas überrascht waren wir, dass sich die die Canon nicht via USB-C Kabel aufladen lässt.

Zur Datenübertragung empfehlen wir bei der Canon EOS-1D X Mark III auf jeden Fall einen CFexpress Card-Reader. Wer keinen Reader zur Hand hat, kann entweder via Canon EOS Utility 3 (oder auch den Import-Dialog von FCPX) via USB-C Kabel nutzen. Hierbei sollte man jedoch auf das genutzte Kabel achten, das sich hier Teils doppelt so lange Transferzeiten ergeben können:

Unser schnellstes Kabel war ein Angelbird USB-C Kabel, das für den direkten Transfer eines 9 GB Videofiles von der Kamera auf die SSD des Laptops genau 2 Min benötigt hat. Mit dem ebenfalls USB-C fähigen Apple Laptop „Stromkabel“ waren es hingegen 4 Min 37 Sek. Also aufgepasst bei der Wahl des jeweiligen Kabels.

Fazit

Die interne RAW-Aufnahme-Funktion der Canon EOS-1D X Mark III stellt auf mehreren Ebenen eine herausragende Leistung dar: Technisch zeigt Canon hier, dass 12 Bit 5.5K Raw Aufnahmen bis max 60 fps auch ohne Lüfter in einem DSLR Gehäuse möglich sind und lizenztechnisch stellt die EOS-1D X Mark III unter Beweis, dass sich komprimierte RAW-Formate trotz RED-Patent in fertige Produkte implementieren lassen (wie hoch der Preis dieser „Patentierung“ sein mag, steht vermutlich auf einem anderen Blatt, das wir wohl eher nicht zu Gesicht bekommen werden).

Die Canon EOS-1D X Mark III glänzt neben ihren internen 10 und 12 Bit Log-Formaten mit einem sehr guten Dual Pixel Autofokus, hervorragender Akku-Laufzeit und guter Hauttonwiedergabe. Hinzu kommt noch ein im Verbund mit IS-fähigen Objektiven auf hohem Niveau arbeitendes Stabilisierungssystem.

Einziger Schwachpunkt stellt in unseren Augen das (zumindest derzeit noch?) ausgeprägte Rolling Shutter Verhalten bei 24, 25 und 30p Vollformat-Sensorauslesungen dar.

Wer die Foto-Qualitäten der Canon EOS-1D X Mark III für sich nutzen kann und für Bewegtbildanwendungen eher in kontrollierten Umgebungen unterwegs ist, erhält hier eine (RAW) Bildqualität die seinesgleichen im Video-DSLR/DLSM Segment derzeit sucht.

   

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