Test: Zoom F6 Multitrack Fieldrecorder: Kompakte Audio-Funktionen für Solo-Shooter - Teil 1

08.06.2020 von Rob



Mit dem 32 Bit fähigen Zoom F6 Multitrack Fieldrecorder und dem kompakten Richtmikrofon Rode NTG5 haben wir gleich zwei spannende, hochkompakte Newcomer im Audiobereich in der slashCAM Redaktion zum Test. Im ersten Teil schauen wir uns den funktionsstarken Zoom F6 in Bezug auf Ergonomie, Funktionen, 32 Bit Float, Energieoptionen uvm. genauer an ...

 Zoom F6 Multitrack Fieldrecorder mit 32 Bit Float Aufnahme
Zoom F6 Multitrack Fieldrecorder mit 32 Bit Float Aufnahme

Ergonomie, Handling und Funktionsübersicht

„14 parallele Audiospuren? Wow - ist der klein!“ war der erste Gedanke den wir beim Anblick des neuen Zoom F6 Mehrspur Fieldrecorders hatten.

Auf den ersten Blick fallen gleich die sechs federgesicherten XLR-Inputs (3 links und 3 rechts) auf, deren Anzahl für die Größe (100 mm x 119.8 mm x 62.9 mm) bei gerade mal 520g ebenfalls recht bemerkenswert ist.

Diese sechs XLR-Inputs können jedoch nicht nur parallel sechs Audiospuren in einem Format – z.B. 24 Bit Linear aufnehmen, sondern parallel auch noch eine Wortbreite von 32 Bit Float verarbeiten.

Damit stehen also bereits 12 parallel aufgezeichnete Spuren zur Verfügung (bei real sechs Tonquellen, die parallel verarbeitet werden). Hinzu kommt noch ein aus zwei Kanälen bestehender L/R Mix womit wir bei insgesamt 14 Audiospuren wären, die parallel mit dem Zoom F6 aufgezeichnet werden können: Ziemlich beeindruckend für so eine kleine Box.

Neben der 32 Bit Float Aufzeichnung (mehr hierzu im eigenen Kapitel) stellt dann auch der kompakte Formfaktor des Zooms F6 für uns eines der herausragenden Merkmale dar - gerade auch im Vergleich zu anderen Fieldrecordern dieser Klasse. Aus der kompakten Bauweise ergeben sich durchaus auch Implikationen für´s Handling: Wer vor allem in 16 und 24 Bit produziert und hier für schnelle Turnovers manuell gut ausgepegelten Ton benötigt, dürfte mit Fieldrecordern mit größeren Drehpeglern glücklicher werden. Dies setzt jedoch auch eher das Arbeiten im Team voraus.

Wer hingegen vor allem Solo unterwegs ist, wird verstärkt die duale Aufnahmefunktion zu schätzen wissen und neben seinem 16 oder 24 Bit linear auch noch 32 Bit Float parallel aufzeichnen. So hält man alle Trümpfe in der Hand und sollte es doch mal etwas lauter als geplant werden, lässt sich das 32-Bit Float Signal auch aus Bereichen zurückholen, bei denen man beim 16/24 Bit kaum noch einen Chance auf akzeptablen Ton hat.

In der Praxis würde man als Solo-Shooter dann nur einmal seine Pegel einstellen und den F6 dann überwiegend unbeaufsichtigt fahren. Für entsprechende Anwendungen fallen dann auch die kleinen Drehregler und die (noch sehr viel kleineren) Menübuttons weniger „ins Gewicht“. Ganz im Gegenteil: Auf der Plusseite stehen dann ein kleines Packmaß bei geringem Gewicht und damit insgesamt auch ein Zugewinn an Mobilität.

Alle sechs XLR Eingänge lassen sich als Mikro oder Line-Eingänge schalten und jeweils optional mit Phantomspeisung belegen. Darüber hinaus können via USB (1-4) -Schaltung Audio-Signale eines angeschlossenen Rechners als Eingangssignale interpretiert und aufgenommen werden. Für Mikro-Schaltungen liegt die Eingangsverstärkung zwischen +12 bis +75 dB bei +4 dBu maximalem Eingangspegel.

Für die Line-Schaltung liegt die Eingangsverstärkung bei -8 +55 dB bei +24 dBu maximalem Eingangspegel. Damit ist man mit dem Zoom F6 erfreulich flexibel für unterschiedliche Aufnahmeszenarios - auch mit gemischten Line/Mikro Eingangsquellen - aufgestellt.

Aufzeichnen tut der Zoom F6 grundsätzlich im WAV-Format bis max. 192 kHz, als Mono- Stereo oder Poly-File auf SD/SDHC/SDXC Karten mit max. 512 GB. Der Cardslot wird beim Betrieb mit Sony NP-F Akkus von diesen abgedeckt. Wer an die Karte will, muss dafür also den Sony Akku abnehmen. Da nur ein Cardslot zur Vefügung steht, sehen wir das nicht als großes Problem - aber man sollte dies im Betrieb bedenken. Metadaten werden über iXML unterstützt. Backups lassen sich nur via angeschlossenem Rechner aufnehmen.

Für das Monitoring der einzelnen Spuren stellt der Zoom F6 diverse Möglichkeiten zur Verfügung: Default-mäßig liegt am Kopfhörerausgang ein Postfader L/R Mix aller aktiven Kanäle an. Für uns auch die sinnvollste Einstellung, weil so alle aktiven Kanäle zeitgleich und mit anliegender Aussteuerung abgehört werden. Es lassen sich hier jedoch auch Mono, Prefader oder Mute Optionen routen.

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Wer während der Aufnahme individuelle Kanäle einzeln abhören möchte, kann diese per Push auf die PFL-Taste schnell durchsteppen. Hierbei kann (vorbildlich) im dazugehörigen Track-Menü zwischen Prefader- (PFL) und Solo (Postfader-Signal) unterschieden werden. Im Hinterkopf sollte man hierbei behalten, dass die Auswahl des Monitoring-Signals immer als chronologischer Step-Through von 1-6 erfolgt. Wer also soeben live Kanal 6 abgehört hat und nach 5 wechseln möchte, muss über 1-4 zur 5 gehen und damit fünf Mal auf den PFL Knopf drücken.

Hier hätten wir uns eine Option für eine schnelle direkte Kanal-Wahl gewünscht. Andererseits sehen wir den Zoom F6 nicht in erster Linie als Live-Pegel Maschine sondern für Solo-Shooter und die dürften nur eimal zu Beginn die Kanäle checken und dann „laufen lassen“ und maximal den Gesamt-Mix „am Ohr“ haben.

Wer dennoch mehr live Pegelkontrolle benötigt, hat mit dem Zoom F6 zwei Erweiterungsoptionen: Die günstigste besteht aus dem optional erhältlichen Blutooth-Dongle BTA-1 (knapp unter 50,- Euro), der an der Seite des Zoom F6 eine eigene Buchse besitzt und mit der entsprechenden Zoom-App dann eine software- und touchbasierte Mixer-Oberfläche auf mobilen Endgeräten zur Verfügung stellt.

Hiermit lassen sich dann die einzelnen Audio-Signale monitoren, per Software-Fader anpassen etc. Wir würden diese Option allerdings vor allem für den Eintrag von Metadaten nutzen, da dies via Smartphone oder Tablet deutlich einfacher funktioniert als mit den kleinen Menübuttons des Zoom F6. Aber aufgepasst - die App scheint bis Dato nur für iOS Geräte verfügbar!

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Wer lieber hardwarebasierte Fader bedient, erhält mit dem bereits bekannten Zoom Hardwarecontroler (Zoom F-Control – FRC-8 / UVP: 399,- Euro) die maximale Ausbaufunktion an die Hand. Hier lassen sich via neun 60 mm Fader die einzelnen Kanäle bedienen und wer viele Metadaten einzugeben hat, kann hier per USB auch eine Computertastatur anschließen.

Auch wer seine Gainlevel für die einzelnen Mikros komfortabel per Drehknopf festlegen möchte, dürfte besser mit dem Hardwarecontroler bedient sein. Ohne Controler müssen die Gainlevel im jeweiligen Track-Menü mit den sehr kleinen Pfeiltasten eingeben werden. Für uns noch ein weiterer Fingerzeig bei der Bedienung des F6 in Richtung "Turn on & Forget" 32 Bit Float Aufnahme für Solo-Shooter.

Abgesehen von den kleinen (und etwas flexenden) Potis befindet sich die Verarbeitungsqualität der Zoom F6 auf angenehm hohem Niveau. Gut gefallen hat uns insbesondere das robuste Metallgehäuse mit seinen schützenden Metall-Überhängen, die sauber verarbeiteten XLR-Eingänge und das Dank optional zuschaltbarem Out-Door Modus auch noch ausreichend bei hellerem Umgebungslicht ablesbare Display.

Im Hinterkopf sollte man jedoch bei den XLR-Steckern behalten, dass diese nicht als Kombibuchsen für Klinke ausgelegt sind. Persönlich sind wir zwar keine großen Freunde der ungesicherten Klinken-Stecker aber wer diese benötigt, wird erst wieder bei den Buchsen des Zoom F8 fündig.

Eine der Stärken des Zoom F6 stellt für uns sein sehr flexibel ausgelegtes Energiekonzept dar - mehr hierzu im eigenen Kapitel. An dieser Stelle nur der Hinweis, dass er sich dreifach mit Energie versorgen und betreiben lässt (4xAA, USB-C und Sony NP-F).

 Sony NP-F Aufnahme auf der Rückseite über dem Card-Slot
Sony NP-F Aufnahme auf der Rückseite über dem Card-Slot

An weiteren Anschlüssen finden sich noch drei Miniklinken für Kopfhörer, Line Out und Timecode In/Out. Line Out ist mit -10dbV (Consumer) spezifiziert. Über die Timecode-Buchse lässt sich der Zoom F6 auch mit externem Timecode impfen, der via integrierter TCXO Clock über recht gute Driftwerte verfügt (0.2 ppm).

Die Menünavigation erfolgt neben dem Screen via Druckbuttons. Angenehm hierbei: Es gibt kaum Menü-Inhalte die über die Anzeige hinaus gescrollt werden müssen. Pro Menüseite sind zumeist alle Optionen auf einen Blick ersichtlich, was wir als angenehm aufgeräumt und klar strukturiert empfinden.

Über die USB-C Buchse können auch externe Aufnahmen gespeichert werden – allerdings (leider) nicht auf USB-C Thumbdrives oder SSDs. Hierfür braucht es einen verbundenen Rechner. Mit diesem können dann jedoch auch Loop-Back Szenarios via USB gefahren werden, bei denen dann z.B. Hintergrundsmusik oder Effekte auf einen oder mehrere Kanäle geroutet werden und dann wieder als Gesamt-Mix im Rechner aufgezeichnet werden.

Ebenfalls für den Videozusammenhang erwähnenswert finden wir die PreRec-Funktion des Zoom F6, mit der maximal 6 Sekunden PreRec möglich sind.

Beim Thema Limiter stehen beim Zoom F6 bei der 24 Bit Aufzeichnung ein sog. Look-Ahead Hybrid Limiter zur Verfügung, den man bereits vom Zoom F8n kennt. Wir gehören allerdings auch zur Fraktion, die grundsätzlich hochwertige analoge Limiter bevorzugt.

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Letztlich sei hier noch die Auto-Mix Funktion des Zoom F6 erwähnt, die sich pro Eingang aktivieren lässt und für Konferenz-Setups eine Auto-Fade Funktion für nicht aktive Tonquellen zur Verfügung stellt. Damit werden in Diskussion-Runden und ähnlichen Umgebungen nicht aktive Tonsignale abgesenkt, was vor allem in Umgebungen mit stärkerem Hintergrunds-Noise von Vorteil sein kann.

Beste Ergebnisse für entsprechende Mehr-Sprecher-Setups dürfte man zwar nach wie vor via Aussteuerung per Hand erhalten, (was mit dem Zoom F6 ja auch möglich ist). Wenn man jedoch Solo unterwegs ist und einen automatisierten Mix benötigt stellt die Auto-Mix Funktion auf jeden Fall ein Nice-to-Have dar.

Zoom F6 als USB Audio Interface

Der Zoom F6 lässt sich auch als USB-Audio-Interface am Rechner nutzen. Da sich die Kanäle frei zwischen Line und Mikro-Eingängen schalten lassen, können hier auch Mikros, Mixer, Instrumente, etc. angeschlossen werden. (Für Letztere wären vermutlich Kombi-Inputs mit Klinke geeigneter.)

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Wir sehen hier vor allem eine hochmobile Nachvertonungsmöglichkeit, bei der man mehr oder weniger das gleiche Equipment nutzen kann, was man zuvor bei der Aufnahme vor Ort im Einsatz hatte. Hierfür muss der Zoom F6 lediglich in den USB Multitrack oder USB Stereo Mix Modus versetzt werden und stellt dann je nach Auswahl max. sechs Eingänge / vier Ausgänge etc. zur Verfügung.

Am Mac werden für die Einbindung des Zoom F6 als USB-Audio-Interface keine Treiber benötigt, für den PC stellt Zoom entsprechender Treiber zum Download zur Verfügung. Sobald der F6 in den Systemeinstellungen „Ton“ in Mac OS erkannt wurde, stehen die am F6 angeschlossenen Mikros für alle entsprechenden Programme als Audio-Input zur Verfügung.

Problemlose Einbindung des Zoom F6 und Rode NTG5 in das Voice-Over Tool von Final Cut Pro X
Problemlose Einbindung des Zoom F6 und Rode NTG5 in das Voice-Over Tool von Final Cut Pro X

Wir haben den Zoom F6 mit dem angeschlossenen Rode NTG5 sowohl am Voice-Over Tool von Final Cut Pro X als auch in DaVinci Resolve im Fairlight Room im ADR-Modul unkompliziert einbinden und für Nachvertonung-Setups aktivieren können - ein toller Zweifach-Nutzen, auf den wir bei der Wahl eines Fieldrecorders stets achten würden.

32 Bit Aufnahme

Für die 32 Bit Aufnahme beim Zoom F6 stehen unterschiedliche Optionen zur Verfügung. 32 Bit lassen sich entweder zusammen mit einem parallelen 16 oder 24 Bit Signal aufzeichnen oder solo. Bei der parallelen Aufzeichnung kann ausgewählt werden, ob der zusätzlich aufgezeichnete L/R Mix ebenfalls in 32 Bit erfolgen soll.

Um einen Eindruck von der Flexibilität der 32 Bit Signals zu erhalten, haben wir bei paralleler 24 Bit Aufzeichnung mit sehr lauter Stimme in das Mikro gesprochen (man könnte es auch Schreien nennen ;-). Das Ergebnis zeigt sich recht eindeutig auch visuell beim Betrachten der Tonkurven:

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Während das 24 Bit-Signal eindeutig und unwiederbringlich geclippt wurde, bleibt das 32 Bit Signal nach der Angleichung intakt - ziemlich beeindruckend, wenn man die geclippten Level des 32 Bit Signals das erste Mal in der Audiotimeline wieder „zurückholt“. Und tatsächlich stellt sich hierbei so etwas wie eine „RAW-Audio“ Anmutung ein.

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Um die Übersteuerungsreserve von 32 Bit in der Praxis nutzen zu können, bedarf es allerdings recht kräftiger Schallpegel bzw, einer sehr hohen Dynamik.Von Sprechern bsp. bei Interviews dürfte diese Grenze in der Regel nicht erreicht werden. Wir sehen die 32 Bit Funktion dann auch vor allem bei der Aufnahme von Effects / Atmo bei der sowohl sehr leise als auch sehr laute Signale aufgenommen werden sollen und sich der Operator nicht um ein Pegeln der Signale kümmern kann.

Wer bei seinen Aufnahmen mit mehreren Mikros im Raum verteilt arbeiten möchte, und sich in Umgebungen bewegt, deren Schallpegel hohe Dynamiken aufweisen oder nicht realistisch vorab eingeschätzt werden können, wird mit der 32 Bit Aufnahme-Funktion spürbar entlastet werden. Je mehr unterschiedliche Signale aufgenommen werden sollen und je komplexer das Audio-Setup wird, desto hilfreicher dürfte die 32 Bit Float Aufnahme für den Single-Operator werden.

Hier gilt es dann allerdings auch eine entsprechende Stromversorgung vorzuhalten:

Stromversorgung

Das Energiekonzept des Zoom F6 hat uns ausgesprochen gut gefallen. Zur Verfügung stehen hier grundsätzlich drei Optionen:

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Via Vierer-Batterie-Clip lassen sich für möglichst kompakten Betrieb vier AA Batterien in den Zoom F6 einsetzen. Hierfür können sowohl Alkaline, Ni-MHs oder Lithium Akkus genutzt werden. Für eine korrekte Energieanzeige muss der genutzte Batterietyp bei den Einstellungen angegeben werden.

Darüber hinaus kann der Zoom F6 mit weit verbreiteten Sony NP-F Akkus betrieben werden. Diese lassen sich auf der Rückseite über der Klappe für das SD-Kartenfach unkompliziert anclippen.

Als dritte Energie-Option steht beim Zoom F6 die USB-C Buchse an der Seite zur Verfügung. Hier sollte ein 5V Signal anliegen, das entweder direkt von einem Rechner/Laptop, einem Netzteil oder – für mobile Anwendungen – von einer externen Powerbank kommen kann.

Damit zeigt sich der Zoom F6 ziemlich vorbildlich bei der Stromversorgung.

Für die 6-Kanal Aufnahme mit 48KHz bei 24 Bit ohne Timecode, Line-Out und Phantomspeisung gibt Zoom bei Alkaline Batterien ca. 5 Stunden Aufnahmedauer an. Aber Achtung! Wenn man mit Phantomspeisung und zusätzlicher 32 Bit Aufnahme unterwegs ist, verkürzt sich die Zeit deutlich, wir waren da eher mit knapp 2 Stunden unterwegs.

Empfehlen würden wir hier vor allem den Betrieb mit Sony NP-F Akkus oder USB-Powerbank.

Fazit Zoom F6

Der Zoom F6 punktet mit bemerkenswert kompakten Abmessungen bei sechs vollwertigen XLR-Eingängen, komfortabler 32 Bit Float Aufnahme, insgesamt 14 parallel aufnehmbaren Spuren und umfassenden USB-Audio-Funktionen.

Damit stellt der Zoom F6 ein beeindruckendes Kraftpaket dar, das sich vor allem an Solo-Shooter richtet, die nicht während der Aufnahme live pegeln wollen (oder können) und trotzdem nicht auf hochwertigen Ton inkl. komplexere Mikrofonierungen verzichten wollen. Auch für hochwertige Nachvertonungen lässt er sich als USB Audio-Interface in diverse Schnittsysteme einbinden.

Hinzu kommen eine gute Verarbeitungsqualität, relativ umfassende Routing-Funktionen, eine stabile Timecode-Clock und vorbildliche Energieoptionen.

Vermisst haben wir lediglich eine Backup-Recording-Funktion (– via USB-C Thumbdrive?).

Wer hingegen häufiger im Team arbeitet und gute Live-Pegel-Ergonomie benötigt, wird vermutlich auf größere Pegelknöpfe und stabile BNC-Buchsen für Timecode In/Out Wert legen (und damit eher im nächst-höheren Fieldrecorder-Segment fündig werden).

Mit einem Straßenpreis um die aktuell 600,- Euro stellt der Zoom F6 ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis dar.

Wie der Zoom F6 in diversen Bit-Modi mit dem neuen Rode NTG5 klingt, und wie sich das Rode im Vergleich zur Sennheiser Referenz MKH 416 schlägt, klären wir im zweiten Teil unseres Zoom F6 und Rode NTG5 Tests ...

   

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