News: Adobe Performance: Premiere Pro Beta für Apple M1 im Schnitt 77% schneller

8.6.2021 - 17:56 Uhr

Die speziell für Apple M1 Systeme programmierte Premiere Pro Version arbeitet deutlich schneller als auf einem vergleichbaren Intel-basierten Apple-System, dies war bereits zum Launch der ersten Beta im Dezember klar. Nun veröffentlicht Adobe nochmal ganz konkrete Vergleichzahlen zur Perfomance; sie stammen aus einem Report, den Adobe selbst bei Pfeiffer Consulting in Auftrag gegeben hat.

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Verglichen wurde die Premiere Pro Beta auf 13" MacBook Pros mit 2TB SSD Festplatten, einmal mit M1-Chipsatz, 8-Core-CPUs und GPUs sowie 16 GB Unified Memory Architektur ausgestattet, die Intel-basierten Systeme verfügten über 2,3 gH Quad-Core-CPUs und 16 GB Onboard-Speicher. Im Durchschnitt bescheinigt der Report dabei der Beta für M1 eine 77% verbesserte Geschwindigkeit von Projektbeginn bis zum finalen Export.

Getestet wurden XAVC 4K-Medien mit 25, 50 und 100p, sowie XAVC S-I 4K 50p, ProRes 422 und 4K-Material vom iPhone 12. Die neuesten Testergebnisse (etwas unklar ist, worauf sich "neueste" bezieht - wie es scheint wurde das aktuelleste Update des Beta verwendet) zeigen laut Adobe deutliche Verbesserungen bei Import, Playback und Export. XAVC S 4K-Material konnte demnach 187 Prozent schneller importiert werden und auch eine Kodierung in ProRes 422 war um 129 Prozent schneller (als auf dem Intel-MacBook).

Greift man aus dem Report die Playback Performance heraus (auf Seite 13), so schneidet die M1-Version deutlich besser ab und ist in der Lage, sowohl XAVC S bei 100p als auch iPhone 4K 60p Footage mit entsprechender Framerate abzuspielen, während dies auf dem Intel-System nicht gelingt:

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Darüberhinaus kann die Beta auf M1 laut Adobe

- 50% schneller starten

- Projekte zu 77% schneller öffnen

- Projekte zu 168% schneller speichern

- 90% schneller Wischeffekt mit Farbverlauf berechnen

- 66% schneller Blendenflecken-Effekt berechnen

Die von Adobe Sensei unterstützte Scene Edit Detection ist auf einem M1 13" MacBook Pro um ganze 430% schneller als auf einem Intel-basierten System mit identischen Spezifikationen. Dass die Sensei-Funktionen besonders profitieren würden, war allerdings schon bekannt, da sie den dezidierten Machine Learning Chip nutzen können. Auch die längere Akkulaufzeit des M1 Dank Unified Memory Architektur ist keine Überraschung, jedoch dadurch nicht weniger erfreulich.

Wann übrigens die finale Premiere Pro Version für M1 verfügbar sein wird, ist nicht bekannt, es heißt bei Adobe "in Kürze".

(heidi)

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