News: Blackmagic Davinci Resolve für iPad - Mehr Details sowie Preise und Verfügbarkeit

20.10.2022 - 12:21 Uhr

Blackmagic hat mittlerweile weitere Informationen zur kommenden Version von DaVinci Resolve auf dem iPad über diverse Kanäle verlautbaren lassen. Wir fassen zusammen, was nun als sicher gilt:

"DaVinci Resolve für iPad" soll noch (wie von uns bereits vermutet) im 4. Quartal 2022 als kostenloser Download im Apple App Store erhältlich sein. Ein Upgrade auf eine weitere Version ("DaVinci Resolve Studio für iPad") soll als In-App-Kauf ebenfalls erhältlich sein. Auf Instagram schreibt ein Blackmagic Mitarbeiter, dass man hierbei mit einem Preis von ca. 95 Dollar plane.

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Die nächste gute Neuigkeit: Die App soll sowohl auf dem M2 als auch auf den älteren M1 Tablets laufen. Dies wiederum bedeutet, dass man auch zu Geräten greifen kann, deren UVP noch zum alten Dollarkurs berechnet wird. So findet man ein iPad Air 5 mit M1 Prozessor aktuell knapp über 600 Euro und kleine iPad Pros mit M1 ab ca. 799 Euro in diversen Preissuchmaschinen. Die Schnittseite für die Bearbeitung (Cut) sowie die Farbseite (Color) sollen jedoch explizit für das 12,9-Zoll iPad Pro Display optimiert sein, zudem verspricht Blackmagic eine "bis zu 4-fach bessere Ultra HD ProRes-Renderleistung bei Nutzung eines mit dem M2-Chips". Jedoch ohne konkreten Bezug auf den M1.

Als nächste Info gibt es, dass man eine externe Vorschau als "clean feed grading monitor output" an ein Apple Studio Display, Pro Display XDR oder ein AirPlay-kompatibles Display (offensichtlich auch drahtlos) senden kann. Hier wird man noch sehen müssen, was sich hier an pragmatischen Lösungen herauskristallisieren wird. Aber wahrscheinlich dürfte schon eine Apple TV 4K Box für den Anschluss eines beliebigen HDMI-Displays ausreichen. Wie es dabei mit 10 Bit und Lags steht, wird sich noch zeigen müssen.

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DaVinci Resolve für iPad öffnet und erstellt Standard DaVinci Resolve Projektdateien, die mit der Desktop-Version von DaVinci Resolve 18 kompatibel sind. Zu den unterstützten Dateiformaten gehören H.264, H.265, Apple ProRes und Blackmagic RAW, wobei Clips aus dem internen Speicher des iPad Pro und der Fotomediathek, einem iCloud- Account oder sogar von externen USB-C-Mediendatenträgern (!!) importiert werden können. Gerade letzteres dürfte für viele Anwender ein wichtiges Kaufkriterium sein, da interner Speicher bei Apple extrem teuer ist und für Videoanwendungen immer trotzdem tendenziell zu klein sein dürfte.

Im Gegensatz zur Desktop Version fehlen die Menüleiste, der Fairlight- sowie der Fusion- Raum. Auf Instagram schreibt Blackmagic dazu: "Der Code für diese Räume wurde noch nicht ans iPad angepasst. (...) Wir werden die Pages aber in Zukunft inkludieren". Also soll in Zukunft wirklich die volle Engine auf dem iPad landen.

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Die Edit Page soll dagegen nicht übernommen werden, weil deren Design einfach nicht für Touch-Bedienung ausgelegt sei. Dafür will man fehlende Edit-Funktionen im Cut-Raum nachreichen. Konkret sollen dies schon bald erweiterter Audio Support, Keyframes und Split Edits sein. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen dann die meisten noch fehlenden Edit-Features ebenfalls im Cut-Raum zu finden sein.

(rudi)

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