News: Doppelt so hell und teuer: Samsung Odyssey Neo G9 - Ultrabreiter 49" 5K Monitor mit 2.000 nits Helligkeit

29.7.2021 - 13:01 Uhr

Samsung hat den Nachfolger seines populären ultrabreiten 49"Gaming Monitors Odyssey G9 (G95T) vorgestellt. Die technischen Daten des neuen Odyssey Neo G9 (G95NA) waren schon im Mai geleakt worden und haben sich bestätigt: zwar unterscheidet sich der "neue" G9 äußerlich nicht von seinem Vorgänger, die Technik aber hat ein großes Upgrade erfahren.

Samsung Odyssey Neo G9
Samsung Odyssey Neo G9

So nutzt der Neo G9 jetzt ein Quantum Matrix Mini-LED Display mit 2.048 Beleuchtungszonen, was nicht nur eine wesentlich bessere Spitzenhelligkeit ermöglicht (2.000 nits statt vorher 1.000), sondern Dank Local Dimming auch ein Kontrastverhältnis von 1.000.000:1.

Gleich geblieben ist die Dual QHD-Auflösung von 31:9 5K von 5.120 x 1.440 Pixeln - wer sich nicht an der im Vergleich mit echten 4K geringen vertikalen Auflösung von 1.440 Hz stört, erhält eine große Desktopfläche für die Arbeit zum Beispiel mit Video. Ebenso gleich geblieben ist die maximale Bildwiederholungsrate von 240 Hz, die GTG-Reaktionszeit von 1 Millisekunde sowie die starke Krümmung von 1000R. Der sRGB-Farbraum wird zu 125% abgedeckt, der professionelle DCI-P3 zu 95% - die Darstellung von HDR wird via HDR 10 Plus unterstützt.

Samsung Odyssey Neo G9
Samsung Odyssey Neo G9

Die Bildwiederholungsrate kann dynamisch dargestellt werden - die zwei DisplayPorts 1.4 unterstützen Adaptive Sync, die HDMI2.1 Ports VRR (Variable Refresh Rate), zudem ist der Neo G9 sowohl mit NVIDIAs G-SYNC als auch AMD FreeSync Premium Pro kompatibel.

Der Odyssey Neo G9 bietet sowohl zwei HDMI 2.1 als auch zwei DisplayPorts 1.4 und zwei USB 3.0 Schnittstellen. Per HDMI 2.1 können aufgrund der hohen Bandbreite 5K mit 240 Hz ohne Komprimierung dargestellt werden, per DisplayPort 1.4 wird das Display Stream Compression (DSC) Verfahren eingesetzt.

Samsung Odyssey Neo G9
Samsung Odyssey Neo G9

Kein DisplayHDR 2000

Nicht bewahrheitet hat sich - wie schon vermutet - die im Leak auf der chinesischen Handelsplatform Taobao kolportierte DisplayHDR 2000 Zertifizierung, die sogar die VESA dazu gebracht hatte, in einem offiziellen Statement zu verlautbaren, dass kein DisplayHDR 2000 Standard existiert (DisplayHDR 1400 ist momentan die höchste Stufe) und deswegen auch kein damit zertifizierter Monitor. Da der Neo G9 nun keinerlei DisplayHDR Zertifizierung aufweist, obwohl er die technischen Voraussetzungen dafür aufweist, läßt sich vermuten, dass es hinter den Kulissen Ärger zwischen der VESA und Samsung gab.

Samsung Odyssey Neo G9
Samsung Odyssey Neo G9

Doppelt so hell - doppelt so teuer

Leider schlägt sich die verbesserte Technik des Samsung Neo G9 auch in einem wesentlich höheren Preis nieder - so ist der neue Monitor ab dem 29. Juli zum Preis von 2.540 Euro vorbestellbar - der Vorgänger G9 ist aktuell schon für rund 1.200 Euro zu haben.

(thomas)

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