News: Neu: Adobe Premiere Pro verbessert, After Effects bekommt flexible Spurmaskenebenen

19.10.2022 - 13:01 Uhr

Von Adobe Premiere Pro und After Effects sind neue Oktober-Versionen erschienen, die wie immer einige neue Funktionen mitbringen. In Premiere gibt es zB. neue Textoptionen sowie GPU-Beschleunigung für Lumetri-Scopes, während in After Effects ua. wählbare Spurmaskenebenen, H.264-Kodierung in der Renderliste und eine verbesserte Keyframe-Navigation hinzukommen.

Neu in After Effects Version 23.0

Das große Highlight für After Effects Motion Designer sind sicherlich die neuen, wählbaren Spurmaskenebenen (Selectable Track Mattes). So läßt sich nun über ein neues Dropdown-Menü in der Spalte Modi jede Ebene als Spurmaske auswählen. Die Maskenebene kann an einer beliebigen Stelle im Zeitleistenstapel posizioniert sein und für mehrere andere Ebenen verwendet werden, wodurch die Erstellung von Kompositionen einfacher und flexibler wird.

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Ebenfalls neu ist eine native H.264-Codierung. Projekte lassen sich flux mit hardwarebeschleunigter Ausgabe und direktem Rendern von H.264-Dateien aus der Renderwarteschlange exportieren.

Die Navigation in der Timeline soll schneller gehen, indem nun Keyfframes für spezifische Eigenschaften oder Layer angesteuert werden können. Mit der Umschalttaste in Kombination mit den Hotkeys J und K läßt sich schnell zwischen Keyframes und Marken ausgewählter Ebenen und Eigenschaften wechseln.

Neben 50 neuen Animationspresets für Textanimationen uä. sind auch neue Kompositionsvorgaben hinzugekommen, die das Erstellen neuer Projekte erleichtern sollen. Sie bieten voreingestellte Framerates und Framegrößen für gängige Ausgabeformate, ua. auch für soziale Plattformen, vertikales Video und Ultra HD.

In der öffentlichen Beta-Version von After Effects wiederum kann man bereits ein neues OpenColorIO- und ACES-konformes Farbmanagement austesten, ebenso wie einen neuen 3D-Modellimport und ein kontextsensitives Properts-Panel. Alle Neuerungen hier in der Übersicht.

Neu in Premiere Pro Version 23.0

Beim Erstellen von Titeln direkt in Premiere gibt es neue flexible Steuerelemente für die Ausrichtung von Text- und Formelementen, auch lassen sich mehrere Titel-Clips im Schnittfenster auswählen, um Attribute wie Schriftart oder -größe, Farben und Hintergründe effizient zu ändern. Zur besseren Kontrolle beim Hinzufügen von dekorativen Elementen zu Grafiken und Text kann jetzt zwischen inneren, zentrierten oder äußeren Konturen gewählt werden.

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In After Effects erstellte Animationsvorlagen (MOGRTs) verwenden jetzt Multi-Frame-Rendering, was für eine doppelt so schnelle Leistung sorgen soll. Auch die Arbeit mit 10Bit AVC-Intra-Formaten soll jetzt dank GPU-Beschleunigung auf Apple-Chips bis zu 2x schneller von statten gehen.

Apropos Apple, eine AAF-Unterstützung erweitert die Interoperabilität von Premiere Pro auf Macs mit Apple-Chips. Außerdem ist Apple ProRes jetzt der Standard-Codec für die Vorschau der meisten Videoformate, was unter Windows und macOS eine bessere Qualität der Vorschau für gerenderte Inhalte bieten soll.

Wie bereits erwähnt arbeiten die Lumetri-Scopes nun mit GPU-Beschleunigung. Und last but not least wird die neue ARRI ALEXA 35 Kamera in Premiere Pro unterstützt, einschließlich ARRI RAW- und ProRes-Aufnahmeformate. Alle Neuerungen hier in der Übersicht.

(blip)

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