News: Neue Blackmagic Studio Camera 4K Plus / 4K Pro vorgestellt

29.7.2021 - 23:56 Uhr

Blackmagic kündigt mehrere neue Produkte für Broadcast und Live-Streaming und -Produktion an, darunter eine neue Generation Studiokameras. Es erscheinen zwei Modelle, die etwas einfachere Blackmagic Studio Camera 4K Plus, welche sich mit den ATEM Mini Live-Mischern kombinieren läßt, sowie die Blackmagic Studio Camera 4K Pro für professionelle SDI- oder HDMI-Mischer. Sie bietet alle Funktionen des Plus-Modells, verfügt aber darüberhinaus über 12G-SDI, professionelles XLR-Audio, eines helleren HDR-LCD und eine 5-polige Talkback- und 10G-Ethernet-IP-Verbindung.

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Neu ist ua. die Möglichkeit, 12bit Blackmagic RAW über USB-C auf externen Laufwerken aufzunehmen, sodass die Kameras theoretisch auch in Studios ohne Live-Charakter eingesetzt werden können. Mit 1315 Euro für das Plus Modell bzw. 1825 Euro für die Pro-Version werden die Studiokameras sogar noch erschwinglicher als zuvor.

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Beide Modelle unterstützen Tally, Kamerasteuerung und Trigger-Aufzeichnung per HDMI, etwa für den Einsatz mit ATEM Mini Mischern. Neben einem integrierten Mikrofon, Kopfhörer- und Mikrofonanschlüssen gibt es zwei USB-C-Erweiterungsports und einen HDMI-Ausgang. Außerdem einen internen Farbkorrektor.

Der verbaute 17,78 mm x 10 mm (Four Thirds) große 4K-Sensor hat einen Dynamikumfang von 13 Blendenstufen. Gainwerte reichen von -12 dB (100 ISO) bis +36 dB (25.600 ISO), die Verstärkung kann von der Kamera oder über die SDI- oder Ethernet-Fernsteuerung von einem Mischer vorgegeben werden. Die Blackmagic Generation 5 Color Science wurde auch bei den neuen Studio Cameras implementiert. Unterstützt werden Framerates von 23,98 bis 60 fps (4K/UHD).

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Das 7" große und Touch-fähige Display (bzw. der Sucher) hat zwei seitliche Griffe sowie Drehknöpfe für Helligkeit, Kontrast und Focus Peaking. Onscreen-Overlays zeigen Status und Aufzeichnungsparameter, ein Histogramm, Focus-Peaking-Indikatoren, Pegel, Bildrandmarkierungen und mehr. Fürs Monitoring stehen 3D-LUTs mit Farbgebung und Looks nach Wunsch bereit. Beim Plus Modell beträgt die Helligkeit des Displays 600 cd/m², beim Pro-Modell sind es 2000 cd/m².

Der gängige MFT-Objektivanschluss der Blackmagic Studio Cameras sorgt für Kompatibilität mit einer Vielzahl bezahlbarer Fotoobjektive. Benutzer können die Kamera mit optionalen Focus und Zoom Demands erweitern, um Blendenzoom und -fokus nicht mehr manuell, sondern wie bei großen Studiokameras über den Stativgriff anzupassen, ähnlich wie bei teuren B4-Broadcast-Objektiven. Per USB-C sind die neuen Focus und Zoom Demands mit allen Blackmagic Studio Camera 4K Modellen kompatibel. Alle Zoom und Focus Demands bieten zwei USB-C-Ports, um sie in Reihe zu schalten und über den anderen USB-Anschluss mit der Kamera zu verbinden.

Für die Stromversorgung haben beide Modelle einen 12V-DC-Stromanschluss mit Sperrmechanismus, um versehentliches Herausziehen zu vermeiden. Bei Einsatz des Blackmagic Studio Camera 4K Pro Modells kann die komplette Kamera mitsamt Zubehör über ein einziges Kabel, die Ethernet-Verbindung, mit Strom versorgt werden. Da Ethernet-Kabel über den leistungsstarken Blackmagic Studio Converter mit PoE-Strom versorgt werden, braucht man die Kamera nicht an den Strom anzuschließen.

Im carbonfaserverstärkte Polycarbonat-Gehäuse findet sich ein maschinengefertigtes Metallstativgewinde, eine Schnellmontageplatte liegt bei.

Blackmagic Studio Camera 4K Pro

Mit 12G-SDI, 10GBASE-T-Ethernet, Talkback und symmetrischen XLR-Audioeingängen ist das erweiterte Blackmagic Studio Camera 4K Pro Modell für Broadcast-Workflows konzipiert. Für schnellere Setups unterstützt die 10G-Ethernet-Verbindung allein Video, Tally, Talkback und Stromversorgung. Das gleicht einem SMPTE-Glasfaser-Workflow, jedoch mit kostengünstigerem Ethernet-Kupferkabel der Kategorie 6A.

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Alle Signale lassen sich per Ethernet-IP-Link über denselben Anschluss in die Kamera einspeisen -- Kamerafeed, rückgeführter Programmfeed, Timecode, Referenz, Tally, Talkback und Steuerung erfolgen alle über ein einziges Kabel. Mischerseitig wandelt der zusätzilch benötigte Blackmagic Studio Converter alle Videosignale und liefert Strom fürs Ethernet-Kabel. Man muss die Kamera also nicht extra an den Strom anschließen.

Das Blackmagic Studio Camera 4K Pro Modell verfügt außerdem über SDI-Anschlüsse für Talkback, sodass der Bildmischer bei Live-Events mit den Kameras kommunizieren kann. Der Talkback-Anschluss ist in die Kameraseite verbaut und unterstützt gängige 5-polige XLR-Broadcast-Headsets.

Der Profi-XLR-Eingang für zwei Kanäle symmetrisches Audio unterstützt Linepegel von +24 dBu. Neben einem äquivalenten Eingangsrauschen von -131 dBV(A) sind sie mit einem ultra-geräuscharmen Mikrofon-Vorverstärker mit P48 Phantomspeisung ausgestattet. Darauf folgen zwei Analog-Digital-Wandler für HDR mit 117 dB für Highend-Ton wie er von Sendeanstalten und Tontechnikern verlangt wird.

Die neuen Blackmagic Studio Camera 4K Plus und 4K Pro sollen ab sofort verfügbar sein für 1315 Euro bzw. 1825 Euro. Die Blackmagic Focus und Zoom Demands ksten jeweils 255 Euro.

Blackmagic Focus und
Blackmagic Focus und

(heidi)

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