News: Neue iPad Pros mit USB-C und Face ID - Performance nähert sich aktuellen MacBook Pro

4.11.2018 - 17:14 Uhr

Apple hat seine iPad Pro Tablets upgedatet - das neues Design verkleinert den Rand noch weiter und vergrößert so den Bildschirm. Apple nutzt beim 12.9" Modell den engeren Rad bei gleicher Bildschirmgröße, um das iPad etwas kompakter zu machen. Das 10,5" iPad Pro wird durch ein neues 11" Modell ersetzt, das zwar einen größeres Display (mit einer Auflösung von 2.388 x 1.668 Pixeln) besitzt, aber aufgrund des dünneren Rands die gleichen Gehäusegröße besitzt wie das Vormodell. Das Gehäuse ist auch dünner geworden - jetzt ist es nur noch 5.9 mm dick.

Die beiden neuen 11" und 12.9" großen Modelle verfügen über den neuen A12X Bionic Chip mit 8 Kern CPU und 7 Kern GPU, einer leistungsstärkeren Variante des im iPhone Xs/Xr verarbeiteten A12 Bionic. Der A12X Bionic soll bei der bei Nutzung eines Kerns um 35% schneller und bei Multicore Aufgaben um bis zu 90% schneller sein soll als die alten iPad Pros.

iPad Pro mit 12.9 Zoll
iPad Pro mit 12.9 Zoll

Laut Apple ist der A12X sogar schneller als die meisten PC Laptops, genauer gesagt 92% der im letzten Jahr verkauften Laptops. In platformübergreifenden Geekbench Benchmarks schlägt die neue CPU bei den Single-Core Ergebnissen die alten iPad Pro (4.000) mit 5.000 Punkten deutlich und kommt dem MacBook Pro 15" mit 5.030 Punkten auch sehr nah (5.419 Punkte).

Richtig interessant sind auch die Multi-Core Resultate - hier kommt der A12X Bionic der neuen iPad Pro mit 18.100 Punkten in die Nähe der aktuellen 15" MacBook Pros, welche Werte von 21.000 (Core i7 2,2 GHz) bzw. 22.500 Punkten (Core i9 2,9 GHz) erreichen.

Diese Ergebnisse nähren alte Gerüchte, das Apple in Zukunft ARM CPUs auch in iMacs und Mac Pros nutzen könnte. Allerdings sollte bedacht werden, daß solche Benchmarks immer nur synthetische Vergleiche darstellen - erst bei der alltäglichen Arbeit in bestimmten Applikationen muß sich zeigen wie schnell die neuen iPad Pros wirklich sind.

Eine weitere Neuerung betrifft das Interface - Apple nutzt jetzt erfreulicherweise als erstes iOS-Modell eine USB-C Schnittstelle statt des proprietären Lightning Ports. Damit kann jetzt ebenso ein 5K-Monitor angeschlossen werden wie ein externes Speichermedium. Der Fingerabdrucksensor zur Identifikation wurde jetzt durch das vom iPhone X bekannte Face ID System mit 3D-Gesichtserkennung per TrueDepth-Kamera ersetzt. Da der Sensor im Rand sitzt, mußte dafür die Bildschirmfläche nicht per Notch verkleinert werden. Verzichtet hat Apple auf eine Kopfhörerbuchse, es soll aber bald einen Adapter geben damit ein Kopfhörer mit 3,5-mm-Klinke an den USB-C Ausgang angeschlossen werden kann. Die 12 Megapixel Kamera isr zwar nicht optisch Bild-stabilisiert, aber erhält eine SmartHDR Funktion.

Die beiden iPad Pro Modelle (2018) gibt es mit 11" oder 12.9" Display, die Preise starten bei rund 900 Euro bzw. 1.100 Euro für die kleinste Konfiguration mit Wifi und 64 GB - teurer wird´s wenn LTE Mobilempfang mit an Bord ist und/oder ein größerer Speicher gewählt wird - die Varianten sind hier 256 GB, 512 GB sowie 1 TB - in der Maximalkonfiguration beträgt der Preis dann rund 1.900 Euro bzw. 2.100 Euro. Ausgeliefert wird ab dem 7.November. Optional erhältlich sind der neue Apple Pencil zum Zeichnen per Hand und das Smart Keyboard Folio, eine Schutzhülle samt Tastatur.

(thomas)

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