News: RTX 4090 - Nvidia vermutet Anwendungsfehler als Grund für Kabelbrände

22.11.2022 - 13:46 Uhr

Nachdem sich in den letzten Wochen die Fälle angeschmorter RTX4090 Karten im Netz gehäuft hatten, versprach Nvidia eine Untersuchung der einzelnen Fälle. Diese ist zwar noch nicht abgeschlossen, jedoch hat Nvidia bereits ein Statement zu den ersten Hinweisen veröffentlicht.

Darin meint die Firma von rund 50 Fällen Kenntnis zu haben, was man natürlich in Relation zu den verkauften Modellen setzen sollte, die Nvidia wiederum jedoch nicht kommuniziert. Groben Schätzungen zufolge sollte die Zahl der weltweit verkauften RTX4090 Modelle zwischen 100.000 und 150.000 Karten liegen.

So gesehen, scheint es sich zumindest um kein "großes" Problem zu handeln. Und in jedem bekannt gewordenen Fall könnte ein nicht richtig gestecktes Kabel die Ursache gewesen sein. Zur Verdeutlichung hat Nvidia noch einmal zwei Bilder veröffentlicht, die veranschaulichen sollen, wie tief der 12 Pin-Stromstecker tatsächlich stecken sollte:

!

Wer sich aktuell eine RTX4090 anschafft, bzw selbst einbaut, sollte also zweimal sichergehen, dass der Stecker richtig sitzt. Außerdem sollten die zuführenden Stromkabel grundsätzlich nie stark geknickt werden. Das gilt natürlich auch für zwischengeschaltete Adapter, die Nvidia allem Anschein nicht prophylaktisch austauschen wird, obwohl es bei manchen Modellen Sicherheitsbedenken gibt. Igors Lab hat hierzu wohl aktuell die ausführlikchste Berichterstattung zu bieten.

Grundsätzlich kann und darf man vielleicht sowieso noch ein bisschen warten, bis sich das Thema sprichwörtlich etwas abgekühlt hat und der Dampf verflogen ist. Denn für einen soliden Aufbau einer RTX4090 -Workstation sollte man auch ein sehr potentes Netzteil und eine entsprechende Kühlung planen. Dass eine neue Kryptowelle die GPU-Preise in dieser Planungszeit noch einmal in Richtung Mond sendet ist ziemlich unwahrscheinlich, Dass in den nächsten Wochen die Preise aufgrund allgemein mauer Markt Launen (Krieg, Inflation, Konkurrenz, Dollar) nochmal etwas nachgeben, ist dagegen weitaus wahrscheinlicher.

(Rudi Schmidts)

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