News: Western Digital Blue SN500 NVMe SSDs: 3-mal schneller durch NVMe

18.3.2019 - 14:46 Uhr

Western Digitals neue Blue SN500 NVMe SSDs spiegeln den Trend von SATA zu NMVe SSD wieder: Wurden die bisherigen Modelle von Western Digitals Blue 3D SSD noch in Form von SSDs mit SATA Anschluß angeboten, besitzen die beiden neuen Western Digital Blue SN500 Modelle jetzt ein NVMe PCIe 3 (x2) Interface. Das führt zu einer gewaltigen Geschwindigkeitssteigerung: statt vorher maximal 560 MB/s (die Höchstgrenze von SATA) können die neuen Modelle jetzt mit einer Geschwindigkeit von 1.700 MB/s lesen und 1.450 MB/s schreiben (im Gegensatz zu vorher 530 MB/s). Als Speicher wird Western Digitals 3D-NAND mit 3 Bit pro Zelle (TLC) mit 64 Schichten genutzt.

Western Digital bietet schon eine weitere Reihe von NVMe SSDs unter dem Namen Black NMVe an - diese sind mit vier statt wie die Blue SN500 NVMe SSDs mit (kostensparend) zwei PCI 3.0 Lanes angebunden und weisen deswegen eine doppelt so große Geschwindigkeit auf: Eine Lesegeschwindigkeit von 3.400 MB/s und eine Schreibgeschwindigkeit von 2.500 MB/s beim 500 GB Modell zum Preis von rund 110 Euro. Die neuen Western Digital Blue SN500 NVMe SSDs (mit 250 und mit 500 GB Kapazität) im M.2 2280 PCIe Gen3 x2 Format sind zwar langsamer, aber auch etwas billiger, liegt hier der Einführungspreis - der erfahrungsgemäß bald sinken wird - bei rund 97 Euro.

Western Digital Blue SN500 NVMe SSDs
Western Digital Blue SN500 NVMe SSDs

NVMe SSDs werden generell im Preis immer kompetitiver im Vergleich zu SSDs und stellen durch ihre höhere Geschwindigkeit die bessere Alternative dar. Die billigeren NVMe Einsteigermodelle sind zwar nicht so schnell wie die Spitzenmodelle (mit ca 3.500 MB/s), aber immerhin ca. dreimal so schnell wie die schnellsten SATA-SSDs - bei inzwischen ähnlichem Preis.

Grade im Bereich Videobearbeitung kann sich - im Gegensatz zu den meisten anderen Arbeitsfeldern - der Geschwindigkeitsvorteil von NVMe SSDs oft auch praktisch auswirken, z.B. bei der Arbeit mit mit 4K/6K RAW Videomaterial auf mehreren Spuren, welches eine enorme Transferbandbreite beansprucht. Und auch beim Einsatz als Cache fürs Background-Rendering ist der Unterschied bei RAW Material spürbar. Beim Videoshcnitt lohnt sich oft auch die etwas teurere Investition in die schnellere NVMe-Variante.

Was noch fehlt, sind allerdings NVMe SSDs in einem standardisierten Gehäuse, da es ermöglichen würde sie auch als kleines, transportables und extrem schnelles Speichermedium z.B. auch in Kameras zu nutzen. Hier wäre auch eine hohe Geschwindigkeit möglich, da die vorhandenen Schnittstellen für externe Speicher sowieso schon PCIe nutzen.

(thomas)

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