Beide Modelle basieren auf der Mavic 3 und bieten ähnliche Basisleistungsdaten wie eine Flugzeit von bis zu 45 Minuten und eine Live-Bildübertragung per DJI O3 Enterprise Transmission von 1080p30 Video in einer Entfernung von bis zu 15 Kilometern. Ebenso wie die Consumer-Modelle der Mavic 3 verfügt auch die Mavic 3 Enterprise-Serie für eine höhere Flugsicherheit über das DJI AirSense Systeme, welches ADS-B-Signale von bemannten Flugzeugen und Hubschraubern erkennt und somit Drohnenpilot:innen vor anderem Flugverkehr in ihrer Nähe warnt. Auch mit an Bord ist die neueste Version des Hinderniserkennungs- und vermeidungssystems DJI APAS-System 5.0, welches sechs omnidirektionale Fischaugensensoren nutzt, um tote Winkel in jeder Richtung auszuschliessen.
162mm Telekamera
Die Telekamera beider Versionen ist relativ ähnlich - beide nutzen einen 1/2" CMOS Sensor mit 12 Megapixeln und einem Objektiv mit einer Kb-äquivalenten Brennweite von 162mm und einer f/4,4 Blende. Digital kann 8x und Hybrid 56x ins Bild gezoomt werden. Allerdings ist der maximale ISO Wert der 3T mit bis 25600 nochmals deutlich höher als der der 3E mit 6400. Dafür ist die Mavic 3E ihrem Schwestermodell überlegen in der Qualität der (H.264)Videoaufzeichnung da sie (sowohl mit der Zoom- als auch der Weitwinkelkamera) 4K mit 30 fps mit 130 MBit/s und 1080p30 mit 70 MBit/s (im Gegensatz zu den 85 bzw 35 MBit/s der 3T) aufzeichnet.
DJI Mavic 3E
Das Spezialgebiet der Mavic 3E ist die Kartierung und Vermessung ohne die Notwendigkeit von Bodenkontrollpunkten mittels ihrer 20-MP-Weitwinkelkamera, welche zusammen mit dem intelligenten Nachtszenenmodus eine deutlich verbesserte Leistung bei Dämmerungsbedingungen bietet. Die Weitwinkelkamera der Mavic 3E nutzt ein 4/3 CMOS-Sensor mit 20 Megapixeln und einem 24mm Objektiv (äquivalente Brennweite) mit einem Sichtfeld von 84° und einer Blende von f/2,8 bis f/11.
Videos können in UltraHD 4K (3.840 x 2.160 Pixel) oder FullHD allerdings mit maximal 30 fps in H.264 aufgenommen werden, wobei die Bitrate bei der Mavic 3E jeweils deutlich höher ist mit 130 MBit/s (4K) und 70 MBit/s (FHD) im Vergleich zu den 85 MBit/s (4K) und 30 MBit/s (FHD) der Mavic 3T. Die Weitwinkelkamera ist kombiniert mit der Telekamera mit einem bis zu 56-fachen Hybrid-Zoom. Ein mechanischer Verschluss verhindert Bewegungsunschärfe und unterstützt schnelle 0,7-Sekunden-Intervallaufnahmen.
DJI Mavic 3T
Die DJI Mavic 3T dagegen wurde speziell für die Brandbekämpfung, Such- und Rettungseinsätze, Inspektionen und Nachteinsätzen entwickelt und bietet deswegen eine Kombination von derselben Zoomkamera wie der Mavic 3E, sowie einer Weitwinkelkamera mit 48 Megapixel und einer Wärmebildkamera mit einem Sichtfeld (DFOV) von 61° und einer äquivalenten Brennweite von 40 mm mit einer Auflösung von 640 x 512 Pixeln. Die Wärmebildkamera unterstützt Punkt- und Flächentemperaturmessungen, Hochtemperaturwarnungen, Farbpaletten und Isotherme, damit Fachleute Hotspots finden und schnelle Entscheidungen treffen können.
Die Wärmebild- und Zoomkameras der Mavic 3T ermöglichen mit 28-fachem stufenlosem Digitalzoom auf parallel angezeigten Bildschirmen einfache Vergleiche. Die Weitwinkelkamera der Mavic 3T nutzt ein 1/2" CMOS-Sensor mit 48 Megapixeln und einem 24mm Objektiv (äquivalente Brennweite) mit einem Sichtfeld von 84° und einer f/2,8 Blende.
Preise und Verfügbarkeit
Die Drohnen DJI Mavic 3E und DJI Mavic 3T Enterprise sind sofort in verschiedenen Konfigurationen erhältlich, die Mavic 3E Standardausführung kostet ab 3.149 Euro und die DJI Mavic 3T Standard-Version kostet ab 4.919 Euro. Mit dabei ist die neue DJI RC Pro Enterprise Fernsteuerung mit 1.000 hits hellem Display und integriertem Mikrofon.
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